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Methoden meiner Arbeit

​Die folgenden Beschreibungen geben Ihnen eine erste Orientierung zu den Methoden, mit denen ich arbeite. Sie sollen meinen Arbeitsstil nachvollziehbar machen und Ihnen helfen einzuschätzen, welche Form der Begleitung für Ihr Anliegen passend sein könnte. In der konkreten Zusammenarbeit werden Vorgehen und Methode immer individuell abgestimmt.

Psychologische Beratung

Psychologische Beratung erfolgt in einem systemischen Ansatz. Das bedeutet: Ein Anliegen wird nicht isoliert betrachtet, sondern immer im Zusammenhang mit Ihrem persönlichen, familiären oder beruflichen Umfeld sowie Ihren individuellen Prägungen und Erfahrungen.

In der Beratung werden Sie dabei unterstützt, das eigene Erleben, Handeln und Fühlen aus einer gewissen Distanz zu betrachten. Diese Meta-Perspektive macht häufig unbewusste Motive, Muster oder Prägungen sichtbar. Sie können so überprüft, neu eingeordnet und – wenn es hilfreich ist – verändert werden. Auf diese Weise entstehen neue Handlungsspielräume, Ressourcen und Fähigkeiten, die zu mehr Klarheit und Lebensqualität beitragen können.

Im Mittelpunkt steht in der Regel das Gespräch. Dieses kann – je nach Fragestellung – durch strukturierende oder kreative Methoden ergänzt werden. Beratung setzt dort an, wo Sie sich grundsätzlich handlungsfähig erleben und über innere Kraft und Ressourcen verfügen, um Ihr Anliegen aktiv zu bearbeiten und neue Perspektiven zu entwickeln.

Hakomi-Therapie

Hakomi ist eine körperorientierte Form der Psychotherapie. Sie geht davon aus, dass tiefere seelische Themen sich auch im Körper ausdrücken – etwa in Haltung, Mimik, Gestik oder Spannungsmustern.

In einer achtsamen und wertschätzenden Haltung werden diese körperlichen Hinweise behutsam in den therapeutischen Prozess einbezogen. Der „Autopilot“, der unser Handeln und Fühlen oft unbewusst steuert, wird für einen Moment angehalten und gibt Raum für die Selbstwahrnehmung aus der Perspektive eines wertfreien Beobachters von außen. Ziel ist es, auch tiefer liegende, oftmals schmerzhafte biografische Erfahrungen wahrzunehmen, zu verstehen und zu integrieren. 

Im Unterschied zur Beratung richtet sich der Blick hier stärker auf das Heilen von Verletzungen und das Lösen fest verankerter innerer Muster. Wenn Sie sich vertiefend über diesen Ansatz informieren möchten, finden Sie auf der Website des  Hakomi Institute of Europe e.V. weiterführende Informationen.

Supervision

Supervision ist eine Form kontinuierlicher Begleitung im beruflichen Kontext. Sie richtet sich an Menschen, die mit anderen arbeiten, Verantwortung tragen oder Führungsaufgaben ausüben.

In regelmäßigen Gesprächen – meist im Abstand von ein bis drei Monaten – wird der berufliche Alltag reflektiert. Dabei stehen sowohl konkrete Situationen als auch die eigene berufliche Rolle, Haltung und die systemischen Zusammenhänge in Team und Organisation im Fokus. Supervision ist weniger ziel- und ergebnisorientiert als Coaching, dafür stärker auf Verstehen, Einordnen und professionelle Selbstklärung ausgerichtet. Sie ist sowohl im Einzelsetting als auch mit Teams möglich. Wenn Sie sich vertiefend über diesen Ansatz informieren möchten, finden Sie auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching weiterführende Informationen.

Coaching

Coaching richtet sich an Menschen in fordernden beruflichen Situationen oder mit Führungs- und Leitungsverantwortung, die ein konkretes Anliegen ziel- und lösungsorientiert bearbeiten möchten. Dies kann ein berufliches Thema sein, ist aber häufig auch mit persönlichen Fragestellungen verbunden.

Coaching in diesem Verständnis ist kein kurzfristiges Erfolgsversprechen, sondern ein professionell begleiteter Prozess, der Zeit, Reflexion und aktive Mitarbeit voraussetzt.

Ausgehend von einer gemeinsamen Analyse und einer klaren Zieldefinition werden vorhandene Ressourcen und Potenziale in den Blick genommen, ebenso mögliche Barrieren sowie innere und äußere Hindernisse. Darauf aufbauend entstehen konkrete Handlungsoptionen und Strategien, die im Alltag erprobt und weiterentwickelt werden können.

Coaching entwickelt sich häufig in einem strukturierten Setting von vier bis sechs Sitzungen, kann aber auch längerfristige Prozesse umfassen. Im Unterschied zur Supervision liegt der Fokus stärker auf Zielklärung und Handlungsorientierung.

Wenn Sie sich vertiefend über diesen Ansatz informieren möchten, finden Sie auf der Website des Deutschen Bundesverbandes Coaching weiterführende Informationen.

Methodenauswahl im Prozess

Welche Methode zum Einsatz kommt, wird stets im Einzelfall gemeinsam geklärt. Manchmal ist eine klare Zuordnung sinnvoll, in anderen Fällen ergänzen sich verschiedene Ansätze innerhalb eines Prozesses. Diese Übergänge gestalte ich transparent und bespreche sie offen mit Ihnen. So bleibt jederzeit nachvollziehbar, in welcher Rolle ich arbeite und welches Vorgehen Ihrem Anliegen dient.

Wenn Sie sich ein konkreteres Bild davon machen möchten, wie diese Methoden in der Praxis wirken, finden Sie auf der Seite Arbeitsbeispiele ausgewählte Einblicke aus meiner Arbeit.

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