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IMPULSE FÜR VERÄNDERUNG
In diesen Beiträgen teile ich Impulse, Beobachtungen und Gedanken aus meiner Beratungsarbeit und aus Begegnungen in der Natur. Sie möchten anregen, Perspektiven zu erweitern, eigene Themen zu sortieren und Veränderungsprozesse bewusster zu gestalten.


Tempo reduzieren & innere Räume öffnen
Die Wochen vor Weihnachten fühlen sich für viele Menschen dichter an als jeder andere Zeitraum im Jahr. Während draußen das Licht weniger wird, nimmt das Tempo im Alltag paradoxerweise zu. Da ist die berufstätige Mutter, die zwischen Terminen, Geschenklisten und Schulveranstaltungen versucht, alles zusammenzuhalten. Und da ist der Abteilungsleiter, der trotz Jahresendstress noch "Weihnachtsstimmung" ermöglichen möchte – für sein Team, seine Mitarbeitenden, für ein gutes Mitei
Martin Schulte
8. Dez. 20252 Min. Lesezeit


Die Mur-Insel in Graz
Mitten in der steirischen Landeshauptstadt Graz liegt eine außergewöhnliche Konstruktion, die Besucher staunen lässt: die Mur-Insel. Diese schwimmende Plattform im Herzen des Flusses Mur wurde 2003 vom New Yorker Künstler und Designer Vito Acconci geschaffen. Sie ist nicht nur architektonisch ein Meisterwerk, sondern für mich auch ein starkes Symbol für Resilienz und Stabilität in unsicheren Zeiten. Ein Meisterwerk auf dem Wasser Die Mur-Insel ist eine schwimmende Plattform a
Martin Schulte
29. Dez. 20243 Min. Lesezeit


Trump und zerbrochene Ampel
Mit Resilienz durch den Nebel der Unsicherheit Wer schon einmal in einem nebelverhangenen Laubwald gestanden hat, weiß, wie desorientierend das sein kann. Die Bäume, die eben noch klar und fest wirkten, verschwimmen zu Schatten, werden zu bedrohlichen Riesen. Der Weg, der so vertraut schien - nach wenigen Metern nicht mehr erkennbar. Unsicherheit breitet sich aus – genau wie die Unsicherheit, die weltweit viele Menschen in diesen Wochen und Monaten spüren: ausgelöst durch die
Martin Schulte
22. Nov. 20243 Min. Lesezeit


Unsichtbares sehen
Im Garten unter den Forsythien-Sträuchern Osternester suchen oder auch draußen im Park: Das ist das größte Ostervergnügen für Kinder und Enkel. Natürlich hat sie der Osterhase versteckt, denn wer sonst könnte bei seinem flinken Tun unentdeckt bleiben? Dennoch hat ihn niemand gesehen. Die biblischen Ostertexte sind da viel sperriger: Berichte von einem leeren Grab, Erzählungen von einer Erscheinung des verstorbenen Jesus vor den Jüngern und vor den Frauen. Wirklich zu „sehen“
Martin Schulte
10. Apr. 20232 Min. Lesezeit


Neues Jahr. Neue Tour
Neue Tour. Neues Jahr. Neuer Aufbruch. 52 Wochen. Viele Seillängen Mal steil bergauf; mal holperig gerade auch mal runter – nach dem Gipfel sowieso. Die Route? Es gibt Pläne, Prognosen, Topos. „Sicherungen“ sind von anderen vorbereitet und angebracht. Sind sie wirklich sicher? Verlässlich? Es besteht Absturzgefahr – jederzeit und auch unvermutet. Lieber auch die eigenen Sicherheiten dabei - das, was sich bewährt hat: Erfahrung, Tools, Mut, Achtsamkeit Der „Lohn“? Weite. Freih
Martin Schulte
31. Dez. 20221 Min. Lesezeit


Kostbares Herbstlaub
Als Männer vom Gartenamt im Park auf den Wiesen das Herbstlaub mit ihren Maschinen aufnahmen und in riesigen Haufen auftürmten, musste ich an meine Kindheit denken. Bei herbstlichen Sonnenstrahlen war es das höchste Vergnügen, sich mit Anlauf in solche Laubhaufen hineinzuwerfen - vorausgesetzt er war hoch und damit weich genug. Später lernte ich , dass man das Laub lieber in den Beeten und rund um die Wurzelballen belassen sollte, um die Pflanzen vor Frost zu schützen. Herb
Martin Schulte
19. Nov. 20225 Min. Lesezeit


Die alte Landkarte
Als meine hoch betagte Mutter ins Betreute Wohnen zog, fand ich im Umzugsgut einen alten Stadtplan meiner Heimatstadt Erlangen. Er faszinierte mich sofort, trug er doch das Datum meines Geburtsjahres 1957. Faszinierend, was es alles damals noch nicht gab! Aber auch, was bis heute gleich geblieben ist. Der winzig kleine Stadtkern mit der später südlich errichteten, in strenger Rechtwinkligkeit gebauten "Margkrafen"-Stadt ist bis heute kennzeichnend für Erlangen. Welche „innere
Martin Schulte
7. Nov. 20224 Min. Lesezeit


Zeit für Veränderung
Nicht nur die Knochen können mit zunehmendem Alter "morsch"werden. Auch wenn wir irgendwann zwischen dem 60er und der Rente auf das zu schauen beginnen, was man als Lebenswerk bezeichnet, wird so manches Totholz sichtbar. Leistungen, Tätigkeiten, die vielleicht einmal kraftvoll und wirksam waren, aber nun "in die Jahre gekommen" sind. Im Bayerischen Wald, der mein bevorzugtes Ziel für Tageswanderungen ist, kann man diesen Prozess des Absterbens und neuen Wachsens eindrücklich
Martin Schulte
15. Aug. 20222 Min. Lesezeit
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